Der Schriftsteller- und leger heißt dich freundlich willkommen !

Fotos: August Puchmann # Buchhandlung MORAWA SCSeiersberg, 31.3.2017

Der Hobbydichter mit seinen "Bassknechten"
Zu Fuß, mit Bus, per Highriser, Moped, Pritschenwagen - unterwegs zwischen St. Leonhard und Vasoldsberg.
"Tanzmusik auf Bestellung" im Stockbett. Die Siebzigerjahre (+-) lassen grüßen! 
Seiersberg
Seiersberg

Nächste Vorstellungs- und Lesetermine

 

31.März 2017 - 19:00

Buchhandlung MORAWA (Lange Einkaufsnacht)

SCS Seiersberg

 

 

Erfolgreich beendet:

Fr. 10. März 2017 - 19:00 Uhr Gasthaus Leonhardstüberl Leonhardstraße 90, 8010 Graz.

20.3.2017, 18:30 LandesSportZentrum Graz, (Wir machen Kultur)

21. April 2017 - 19:30 Uhr

 

Bücherei Lieboch

Hitzendorferstraße 1

8501 Lieboch

 

Info: Büchereileiterin Barbara Jaznikar

 


 Schreiben will man nicht - man muss es einfach.

Meine ersten Schreibersuche entstanden in der Hauptschule. Manfred war der Sohn des Schulwartes. Ab und zu überkam es uns und wir setzten uns in seiner Wohnung zusammen und betrieben Brainstormung mit irrwitzigen Inhalten. Da wußten wir noch gar nicht was dieses B-Wort bedeutet. Wir lachten uns krumm beim niederschreiben  der dabei entstandenen Einfälle - doch leider blieb keine einzige Zeile davon erhalten.
 

Der nächste Schritt kam, als ich in den Siebzigerjahren viel Zeit alleine mit der Arbeit in unserer Antiquitätentischler- Werkstätte verbrachte. Ich begann Wortspiele, Nonsens und Gedichtanflüge in einem alten Versicherungskalender mit scheußlichem orangebraunen Kunstleder-Umschlag zu notieren. Vater Ludwig marschierte derweil wieder einmal zu Fuß die etwa zwölf Kilometer hügelauf und -ab von der kleinen Reiterkaserne in Graz zum Grund nach Vasoldsberg. Keiner wusste, wann er sich wieder blicken lassen würde. Mobiltelefone gab es ja noch nicht. So musste ich ab dem zweiten Lehrjahr zusehen, den Laden alleine am Laufen zu halten.  Mit den Brüdern Alfred und Peter zusammen gestalteten wir einige Ausgaben der 12-seitig-geklammerten A5-Zeitung "Nonsens".
1977 gründeten Willi und Fredi eine Band und ich durfte mitmachen. Wir waren mit Begeisterung dabei - von Können reden wir jetzt lieber nicht. Doch es entstanden in vielen Stufen und mit wechselnden Mitspielern über die Jahre gesehen ganz gute Sachen. Eigentlich schon von Beginn an verwendeten wir eigene Texte. Aus der "Young Generation Group" wurde erst "Luxus", dann "Placebo". Das war schon recht knapp dran, doch die Hilfe für den entscheidenden Schritt vorwärts gab es nicht und so landete das Projekt in der Ablage und ich konzentrierte mich auf den mittlerweile übernommenen Restaurierbetrieb.

 

In der ersten Hälfte der 1980er Jahre kam es zu einem Wiedereintritt in die Musikszene. Mit MISFIT aus Hausmannstätten schafften wir es sogar bis in die Radio Ö3 Hitparade und immerhin zu einem kleinen Plus am Bankkonto - das nach Abzug der Einkommensteuer wieder fast so klein wie früher wurde...

 

LINK zum Steirischen Rock Lexikon:
http://www.rockarchiv.steiermark.at/cms/beitrag/11177734/29293241/3

 

  • Einige der Erlebnisse "on Tour" kannst du in meinem Buch nachlesen, das seit Sommer 2016 in gedruckter Form vorliegt. Eine E-Book Variante ist ebenfalls erhältlich. Genaueres unter : SERVUS ST. LEONHARD ****


 Jahre vergingen nun mit der Gründung einer Familie, Pflege der Eltern und der halbwegsen Konsolidierung der Restaurierungsfirma. Nach langem Zögern fand ich doch Zugang zur Digitalwelt, sprich Computer, und es entstand das Manuskript für das Fachbuch: "Das 1x1 der Möbelantiquitäten".
Mein Ziel war es, aus den vielen Lieblingsbüchern zum Thema das für mich und meine Kunden interessante in einem einzigen und eigenen Buch zu bringen - mit den Stücken aus der täglichen Werkstattarbeit. Im Laufe der Zeit waren eigentlich alle Stilarten einmal in die Werkstatt gekommen, sie wurden so gut es ging fotografiert und für das Buch verarbeitet. Der örtliche Buchhandel reagierte neben einzelnen Ausnahmen mit ... net amol ignorieren ... doch auch mithilfe des Internets gingen bis heute schon mehr als 2000 Stück über den virtuellen Ladentisch !


 Bin ich jetzt also auch ein richtiger Autor?

 

Durch einen Zufall (?) stieß ich zum Bund Steirischer Heimatdichter und durfte gleich den einen oder anderen Auftritt mitbestreiten. Ein Aufsatz über ein selbst erlebtes Hochwasser wurde im Steirischen Bauernkalender abgedruckt, ich machte bei Anthologien mit und durfte einen Beitrag für die Steirischen Berichte schreiben.
2010 erfolgte die Einladung der Kulturinitiative K24 zur Mitgestaltung.  Die Teilnahme daran erwies sich als ein ordentlicher Schritt nach vorne. Anfangs etwas unsicher, auf welche Weise ich mich (als Antiquitätentischer) einbringen werde können, konnte ich im Laufe der Zeit literarisch als Teil einer Gruppe, die sehr aktiv Ideen einbringt, Fuß fassen.


Unser erstes gemeinsames Projekt war das Geburtsjubiläum des Hofkapellmeisters Johann Joseph Fux (1660 - 1741) der aus der Gegend von Langegg / St. Marein b. Graz stammte. Es entstand ein kreativer Kern um Oswald Schechtner, Veronika Kulmer, Brigitte Heiden, Josef Adler, Johannes Jörgler, Wilhelm Draxler, später stießen Rainer Hauer, Hannes Urdl oder Franz und Resi-Plank Zebinger zu dieser Aktivistengruppe.

Diese kulturellen Tätigkeiten halfen mir dann allerdings auch über einige schwierige Jahre, mit privaten Problemen und langsamen Neustart, hinweg. Durch eine nette Freundin lernte ich Lettland kennen. Was dadurch entstand, kannst du unter: Trägt die Espe rote Spitzen / Vai sarkani apsu gali nachlesen.

2016 gründete ich mit einigen anderen dieser Kulturtreibenden den KULTURVEREIN ACHTECK.

(https://kulturvereinachteck.jimdo.com)

 


(Tipp: Klick auf die 3 Balken links oben zum weiterblättern verwenden!)

 

Die Fotos zeigen musikalische Stationen während der 1980er Jahre.

(Tipp: Klick auf die 3 Balken links oben zum weiterblättern verwenden!)