Persönliches

Bernhard Valta

Geboren 1957 in Graz, lebt in Vasoldsberg

 

Gelernter Beruf:

Tischlerlehre bei Vater Ludwig, Gesellenprüfung, Meisterprüfung 1980.

seit 1.1.1981 selbstständiger Möbelrestaurator; 2008: Fachbuch-Autor.

 

Wie es begann:

In der Hauptschulzeit trainierte ich bei UNION Leichtathletik, es folgten einige Jahre als Fußballer in der Verteidigung beim Grazer Sportklub, Juniorenmeister 1977. Dann bekam das Selberspielen in einer Rockband interessant zu werden. Nach der Gründung von "Luxus" dann "Placebo" auch privater Ortswechsel zu "MISFIT" nach Hausmannstätten. Erfolge waren: Zweiter Platz beim Steirischen Bandwettbewerb 1982, danach Single- Produktion "Trotzdem mog i di / Dachstein Rock" (T+M B.Valta) mit Hitparadeneinstieg. Nachfolgesingle: "Rendezvous / Dust my broom".  Aus Zeitgründen Demission als Sologitarrist und Konzentration auf die selbstständige Restaurierarbeit.

 

Irgendwie kam dann das Schreiben hervor, es mündete in das Fachbuch "Das 1x1 der Möbelantiquitäten".

Durch eine Messebeteiligung in Mühldorf b. Feldbach erfolgte die Bekanntschaft und danach der Beitritt zum "Bund Steirischer Heimatdichter". Mit großem Respekt vor diesen Könnern wird man langsam Teil des Ganzen und kann sich durch hören, abschauen, lernen - durchaus etwas etablieren und bekommt gleichgesinnte Freundschaften.

Etwa im Jahr 2010 wurde ich aufmerksam auf eine Einladung zur Gründung einer Kulturinitiative im sogenannten Hügelland östlich von Graz. Erstes Thema war: der 350. Geburtstag von Johann Joseph Fux. Geboren 1660 in Langegg, Nähe St. Marein/Graz. Viele Künstler von K24 beteiligten sich zum ersten Mal an einem großen Gemeinschafts-Projekt.

Teilnahmen folgten am "Fest der Region" in Laßnitzhöhe, Vasoldsberg, Petersdorf II, Krumegg mit K24, das Aufsteirern und Advent-Steirern mit dem B.St. Heimatdichter und Lesungen unter dem Motto "Schreibtischlerei" fanden in Vasoldsberg Gemeindesaal, Hausmannstätten GH Sailer und in der eigenen Werkstätte statt.

Beim EAT´N´ART Fest im Schloß Dornhofen 2013 entwickelte ich die Idee, zum 170. Geburtstag von Peter Rosegger ein Gemeinschaftswerk herauszubringen. Das Ergebnis: "Als ich den Waldbauernbub suchen ging", mit Texten von Hannes Urdl, Maria Fikerment, mir, Arno Kerschbaumer und natürlich Peter Rosegger. 25 Leute machten mit plus Grafiker Harald Pierer.

 

Nun also unser bisher anspruchsvollstes Projekt

- der Abend zum Nationalfeiertag der Republik Lettland:

Komponist Franz Zebinger komponierte zu dem Daina-Zyklus aus "Ein ganzes Jahr lang Frühling" wunderbare Musik, vorgetragen von Helena Sorokina (LV), Marieluise Marchel-Neureiter (Ö) und Eszter Gurban (H). Es spielte das Steirische Kammermusikensemble unter der Leitung von Sepp Spanner

Bassist Reinhard Ziegerhofer schrieb und arrangierte Stücke, dargeboten von ihm, Cyntija Smite (Voc) und Ieva Osa (p).

Bernhard Valta las seine Essays, wie Österreicher Lettland sehen und umgekehrt. Einige der neuen Übersetzungen von "Herbst-Dainas" (von B.V. und Indra Vitenberga) las der Autor zusammen mit Kristiana Reingolde.

Die gebürtige Lettin Iveta Maghörndl spielte das Nationalinstrument - die Kokle, Oswald Schechtner sprach verbindende Worte.

Man konnte die sprichwörtliche Stecknadel fallen hören, die Beiträge wurden mit großem Applaus bedankt. Die Ehre gaben uns der österreichische Konsul für Lettland - Mag. Tino Pölzer und Gattin, die lettische Botschaftsrätin Daiga Krieva sowie Christoph Stark, der Bürgermeister der Stadt Gleisdorf.

 

2014 Gleisdorf
Lettlandabend

 

(l) Iveta Maghörndl (Kokle)
(h) Str. Kammermusikensemble S. Spanner

(m) Kristiana Reingolde

u. Autor Bernhard Valta: "Dainas / Rudens"

 

Für ein Buch über dieses Projekt erhielt ich nun eine Förderungszusage vom Land Steiermark. Es gelang mir auch Texte, von zwei lettischen Rockmusik-Größen und dazu noch von einem jungen steirischen Musiker, zu bekommen. Sie wurden wechselseitig in die andere Sprache übersetzt und möchten eine zeitgemäße Ergänzung zu den historischen Dainas sein. Sie weitere Informationen.

 

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2015 galt es, das Land Tschechien zu ehren, Europ. Kulturhauptstadt war Pilsen / Plzen

Wieder gelang es, ein tolles und gemischtes Programm zusammenzustellen. Diesmal an zwei Tagen.

2016
POLEN - Breslau

Programm steht!
Siehe unter NEU